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Mit seiner Natürlichkeit und guten Laune kommt Andy Borg gut an

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„Musikantenstadl“, 27. Januar, 19.30 Uhr, Offenburg, Baden-Arena

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27/01/10  Borg: „Ich bin ein DSDS-Fan”

Im Fernsehen ist der „Musikantenstadl“ eine feste Größe. Im Frühjahr 2008 brachte Moderator Andy Borg das Format erstmals als hochwertige Tournee-Produktion live auf die Bühne. Der Erfolg war groß, nun findet die Tour ihre Fortsetzung. galerie:ortenau-Redakteur Christoph Meichsner sprach mit dem 49-Jährigen.
galerie:ortenau: Herr Borg, haben Sie eine Krone bei sich zu Hause?
■    A. Borg: Ich habe eine Krone im Mund (lacht). Aber zu Hause? Nein. Weshalb?
Naja, seitdem Sie den „Musikantenstadl“ moderieren, werden Sie häufig als der „König der Volks­musik“ bezeichnet. Wie fühlen Sie sich in dieser Rolle?
■    König der Volksmusik – das ist mir ein bisschen zu viel des Guten. Diese Rolle würde ich gar nicht annehmen wollen.
Aber Sie haben es nicht bereut, die Moderation von Karl Moik übernommen zu haben?
■    Nein, bereut nicht. Allerdings habe ich anfangs nicht geahnt, was da alles auf mich zukommt. Ich hatte ja acht Jahre die „Schlagerparade der Volksmusik“ moderiert – übrigens aus Baden-Baden –, und ich dachte, der „Musikantenstadl“ sei auch nichts anderes. Aber das stimmte so leider nicht.
Was ist so anders?
■    Aus irgendeinem Grund hat so eine Samstagabend-20.15-Uhr-Sendung bei den Zuschauern und Medien einen ganz anderen Stellenwert. Ich weiß bis heute nicht, warum, aber es ist so.
Vermutlich auch deshalb, weil der „Musikantenstadl“ mit die bekannteste Volksmusik-Sendung überhaupt ist. Karl Moik hat damit etwas wirklich Großes geschaffen.
■    Das stimmt. Je länger ich dabei bin, desto mehr ziehe ich den Hut vor Karl Moik. Was er da geschaffen hat, ist Kult.
Sie fühlen sich wohl als „Stadl“-Moderator?
■    Ja. Weil diese Form der Unterhaltung nicht so provokant ist, wie es die privaten Fernsehsender machen. Ich bin ein Fan von „DSDS“ oder dem „Supertalent“. Aber wenn ich auf der Bühne stehen würde und Dieter Bohlen würde solche Sachen zu mir sagen, würde mir das Lachen im Hals stecken bleiben. Was ich hingegen als Moderator machen darf, ist höflich mit den Leuten zu plaudern. Und das Schöne ist, dass ich die ganzen Kollegen seit vielen Jahren sehr gut kenne.
Was macht für Sie den Reiz der Volksmusik aus?
■    Nun, früher als Schlagersänger bin ich ja auch bei der ZDF-Hitparade aufgetreten. Zusammen mit Drafi Deutscher, Nino de Angelo, Roland Kaiser – der ganzen Schlagergilde eben. Die standen dann immer an der Bar mit der Zigarre und unterhielten sich nach dem Motto „Mein Haus, mein Auto, meine Frau“. Als ich die „Schlagerparade der Volksmusik“ moderierte, hatte ich zum ersten Mal den direkten Kontakt zur Volksmusik. Und da ist mir aufgefallen, die Künstler sind auf der Bühne gut und geben auch hinterher nicht mit irgendwelchen Dingen an. Da habe ich eher mal erlebt, dass gegen 1 Uhr ein Künstler zum Auto geht, sein Akkordeon holt und zu musizieren beginnt. Das ist eine Stimmung, die ist nicht gestellt, sondern die kommt tief aus dem Innersten.
In der Volksmusik geht es also herzlicher zu.
■    Der Grund dafür ist, dass die Künstler wirklich etwas können. Die brauchen nicht neidisch zu sein oder Angst zu haben, dass man sie entlarvt.
Es gibt sicherlich auch in Ihrem Leben Phasen, in denen Sie sich nicht gut fühlen. Wie schaffen Sie es trotzdem, sich in der heilen Welt der Volksmusik gut gelaunt zu präsentieren?
■    Richtig, es gibt nicht nur sonnige Tage. Manchmal möchte man am liebsten draufhauen auf diese Welt. Doch gerade bei unseren Tour-Auftritten ist es so, dass sich das Publikum wochenlang auf diesen jeweiligen Abend freut. Die Leute sitzen in der Halle, haben sich schick angezogen und sind mit uns gemeinsam aufgeregt. Die Aufgeregtheit des Publikums steckt uns an und in dem Moment verfliegen auch unsere Sorgen. Dann überwiegt die Freude, dass man sich trifft. Und überhaupt: Zu spüren, dass einen die Leute wirklich sehen wollen – etwas Schöneres gibt es überhaupt nicht.

Foto: Koko & DTK Entertainment GmbH

Kommentar 1

31/01/10 13:57 - herbert

musikantenstadl in offenburg

das erste mal live in offenburg beim stadl dabei , waren wir sehr enttäuscht von der aufführung. so einen klamauk hatten wir nicht erwartet, 90 km sind wir gefahren, um dieses desaster zu erleben, andy hatte mit 3 gruppen u. 2 sängerinnen das 2,5 std programm zu bestreiten, er gab sich zwar alle mühe, krampfhaft versuchte er die zeit hinauszuziehen, aber wir kamen uns ziemlich vera.........vor. das war kein stadl wie im fernsehen , keine wirklichen stars wie sonst, alles etwas 2 . klassig. man mußte sich außerdem an biertischen und bänken drängen, es stand einem nur etwa 45 cm sitzplatz zu, und sehen konnte man auch nichts, nur köpfe, das sollte für 56,- euro pro platz schon ein wenig besser sein, ich hatte den eindrück, und hörte auch von nachbarn, die bei uns saßen, daß sie nicht zufrieden waren, nicht zuletzt muß einem zu denken geben, daß a, als sich abzeichnete, bald das ende in sicht war gottseidank) die leute in scharen , noch bevor das endlied verklang, geschweige denn, zugaben verlangt wurden, wie sonst üblich bei schönen konzerten, aus dem hässlichen saal stürmten, (Akkustik war unter aller sau) viele haben rumgemeckert, wie wir mitbekamen. auch wir sind von solch einer veranstaltung kuriert, wir schauen es uns lieber im fernseher an, da ist es um klassen besser, und wenn einem was nicht gefällt, hat man immer noch einen knopf zum ausschalten. jedenfalls würde es mich sehr wundern, wenn für DAS konzert positive kritiken bei ihnen eingingen.na ja, wir verbuchen es unter NEUE ERFAHRUNGEN, leider schade für das viele Geld.
 
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