
„Der Glöckner von Notre Dame“
Infos
„Der Glöckner von Notre Dame“, 13. März, 20 Uhr, Karlsruhe, Konzerthaus; 27. März, 20 Uhr, Freiburg, Konzerthaus
13/03/10 Romantik statt Vorurteil
Von Äußerlichkeiten lässt sich Esmeralda nicht täuschen. Die Zigeunerin blickt hinter die Fassade des hässlichen Quasimodos – Stoff genug für ein schwungvolles Musical.
Hach, ist das schön! Die Liebe siegt über Hass und Verrat, die Romantik setzt sich gegen Ehrlosigkeit und Vorurteile durch. Von Szenen wie diesen lebt die Geschichte des „Glöckners von Notre Dame“. Der heißt Quasimodo und wird wegen seiner Hässlichkeit überall verachtet. Nur die schöne Zigeunerin Esmeralda hat Mitleid mit ihm. Als diese als Hexe verbrannt werden soll, nimmt Quasimodo sie in seinem Glockenturm auf und bewahrt sie somit vor dem Tod.
Solcherlei Emotionen eignen sich bestens für ein mitreißendes Musical. Die Show mit Chor, Tänzern und internationalen Solisten ist im März in Karlsruhe und in Freiburg zu erleben. Die Choreografie der Tanzszenen übernahm Arthur Kolmakov vom renommierten Bolschoi-Ballett aus Moskau. Das Ensemble und die Tänzer der Broadway Dance Company setzen seine Ideen um. Das Ergebnis beschrieb die Neu-Ulmer Zeitung mit den Worten „optischer Genuss, farbenprächtige Kostüme und gute Stimmen“.
Die Handlung geht auf einen Roman zurück, den der Schriftsteller Victor Hugo im Jahr 1831 veröffentlichte. Darin kann Quasimodo die Hinrichtung Esmeraldas nicht verhindern. Später adaptierten zahlreiche Verfilmungen den Roman und veränderten den Inhalt mal mehr, mal weniger stark.