Mal ehrlich, wenn Sie an Pas de deux und an Pirouetten denken, kommt Ihnen eher weniger Musik von Lenny Kravitz, U2 oder Michael Jackson in den Sinn, oder? Sollte es aber! Denn genau das ist es, was die weltweit gefeierte Tanzshow „Rock the Ballet“ ausmacht. Die Choreografien vom Kopf der Truppe, Rasta Thomas, sind so, „als würde man das Beste von Baryschnikow, Bruce Lee und Michael Jackson auf die Bühne bringen“, schwärmt die Presse und die renommierte New York Times jubelt: „Dance at its best“. Dabei war es durchaus kein Kindheitstraum von Rasta Thomas, Balletttänzer zu werden. „Im Alter zwischen sieben und elf habe ich Ballett gehasst. Dann, als ich knapp elf Jahre alt war, mochte ich es plötzlich und bewunderte Tanzkünstler wie Michael Jackson und Michail Baryschnikow.“ Seine Wurzeln liegen auch eher im Kampfsport. „Mein Vater betrieb engagiert Kampfsport. Eines Tages schickte er mich ins Ballett, weil ich mich im Kampfsportunterricht schlecht benommen hatte.“ Der Startschuss für eine außergewöhnliche Karriere. Thomas tanzt mehrere Rollen in „Der Nussknacker“, tritt mit 16 in George Balanchines „The Prodigal Son“ auf und startet einen Siegeszug durch über 20 Compagnien, unter anderem das Kirov Ballett und das Chinesische Nationalballett. Im Juli 2007 gründet er dann seine eigene Truppe.