Heute schon was vor
Sprachsalat
Lesen Sie hier die Deutsch-Kolumne von Klaus Kresse, geschäftsführender Gesellschafter des Kresse & Discher Medienverlages. Oder hören Sie sie sich ganz einfach als Podcast an!

Lieber im Dunkeln als im dunkeln

Ich weiß ja nicht, wo Sie gern herumtappen. Mir jedenfalls wäre es im Dunkeln ungleich lieber als im dunkeln. Aber diesen Unterschied versteht seit der grandiosen Rechtschreibreform ohnehin keiner mehr. Ich erkläre es Ihnen also.
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Vorsicht! Nord-Süd-Gefälle

Versuchen Sie doch mal, sich in Hamburg mit diesen Worten zu verabreden: „Wir treffen uns um dreiviertel zwölf.“ Sie bekommen garantiert ein ungläubiges „Wann treffen wir uns?“ zur Antwort. Warum das so ist? Weil hier zwei Welten aufeinanderprallen, die sich nicht immer verstehen.
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Gehen wir zur Leichenschau?

Spätestens seit der Fußball-WM im Jahr 2006 kennt jeder den Begriff „public viewing“. Und viele Fans sind sogar hingegangen – zur öffentlichen Ausstellung eines aufgebahrten Leichnams. Denn genau das bedeutet „public viewing“.
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Sprachliche Gartenzwerge

Haben Sie Gartenzwerge vor Ihrem Haus? Dann lesen Sie bitte nicht weiter. Sie würden mir diese Folge unserer Sprach-Serie nicht verzeihen. Alle anderen können sich auf Kitsch as Kitsch can freuen.
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„Zieh mir die Stiefel aus!"

Keine Bange! Die Aufforderung richtet sich nicht an Sie. Dieser schlichte Satz soll uns nur hinführen zum Thema dieser Folge: Phrasen und Plattheiten. Was die Stiefel damit zu tun haben? Lassen Sie sich überraschen.
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Wie werde ich Sprachpanscher?

Es gibt Titel, für die man hart arbeiten muss. Doktor oder Professor etwa. Es gibt Titel, die man kaufen kann. Wie Konsul zum Beispiel. Und es gibt Titel, für deren Erwerb man nur pfuschen muss. Der Sprachpanscher gehört dazu.
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Wer zählt, schreibt besser

Wer schreibt, muss nicht gerade Mathematiker sein. Aber zählen sollte er schon können. Denn sonst könnte es passieren, dass er sich nicht verständlich ausdrücken kann.
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Von Menschen und Menschinnen

Wollen Sie mal richtigen Schwachsinn lesen? Dann schauen Sie sich an, welche Ruinenlandschaft die fünfte Kolonne der feministischen Sprachwissenschaft hinterlassen hat.
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Text-Orgasmen

Es gibt 1000 Möglichkeiten des Lustgewinns. Eine davon: der Text- oder Sprach-Orgasmus.
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Was tut ihr mit der Dirne?

Gemach, gemach! Was ihr mit der Dirne tut, hätten unsere Altvorderen weiland nie getan. – Sie zucken, weil dieses Thema nach Ihrer Meinung nichts in unserem Newsletter verloren hat? Irrtum. Genau hier gehört es hin. Denn die Rede ist von …
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Herzlich Willkommen? Bloß nicht!

Sie haben richtig gelesen: Wir würden Sie nie „Herzlich Willkommen“ heißen. Denn das wäre grundfalsch. Warum das so ist?
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Sind Sie tüttelich?

Haben Sie sich auch schon mal für’s Wohlergehen Ihrer Freunde eingesetzt? Oder haben Sie um’s Wichtigste einen Bogen gemacht? Oder trinken Sie gar Ihr Bier in Kai’s Bistro? Dann leiden Sie unter galoppierender Tütteritis und sollten unbedingt weiterlesen.
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Schadenfreude erlaubt

Unglaublich, aber wahr. Selbst in der Champions-League der Schreib-Profis passieren Fehler. Und was für welche! Gönnen Sie sich eine kräftige Portion Schadenfreude.
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Warum sagen Sie alles doppelt?

Sie haben doch ganz sicher Vorahnungen. In Ihrem Leben gibt es wichtige Zielsetzungen. Und bei Einladungen schicken Sie immer die Rückantwortkarte ab. Richtig? Wenn ja, sollten Sie mal kräftig Ihre Sprache ausmisten.
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Können Sie mitreden?

Sie lesen die FAZ, Die Welt oder die Süddeutsche? Glückwunsch. Dann spielen Sie mit Ihren sprachlichen Fähigkeiten schon in der Oberliga. Aber Vorsicht: Mit vielen Menschen müssen Sie vermutlich anders reden.
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Leer. Leerer. Am leersten

Sie haben gezuckt bei dieser Überschrift? Gut so. Denn was Sie gelesen haben, gehört zum Unmöglichsten. Oder war das auch schon wieder falsch?
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